Über mich 
Mein Name ist Barbara Peters. Ich habe in München Schulmusik mit Hauptfach Klavier und an der privaten Universität Witten/ Herdecke Musiktherapie studiert. Während meiner Arbeit als Musiktherapeutin im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke konnte ich die unmittelbare Wirkung von Musik auf seelisch und/oder körperlich erkrankte Kinder und Erwachsene erleben. Die Musik baute als "Sprache ohne Worte" Brücken zu Menschen ohne Sprache, sie schaffte Nähe bei Einsamkeit und ließ Lebendigkeit und Tatkraft erleben mitten im deprimierenden Krankenhausalltag.
Auf der einen Seite erlebte ich, wie Kinder noch viel mehr als Erwachsene ohne Scheu und ganz unmittelbar auf Musik ansprachen. Auf der anderen Seite entdeckte ich, dass das kindliche Repertoire an Liedern und Reimen im Vergleich zu früher bedenklich geschrumpft ist. Das früher selbstverständliche Singen und Musizieren in den Familien wird immer unüblicher, und wenn ein Kind Pech hat, lernt es Musik nur noch aus zweiter Hand kennen, über Radio und CDs.
Hier setzt der Musikgarten an, den ich durch meine eigenen Kinder (sechs und acht Jahre alt) kennenlernte. Babys und Kleinkinder bekommen im Musikgarten einen altersgerechten Zugang zur Musik, und Musik findet wieder einen Weg in die Elternhäuser.
Darüber hinaus geht es besonders um die musikalische Wechselbeziehung zwischen Eltern und Kind. Die Kinder lieben und genießen es, wenn sich die Eltern auf gleiche Ebene mit ihnen begeben, sich im Tanz mit ihnen bewegen oder mit Instrumenten o.a. gemeinsam spielen. Die körperliche Nähe, die Zeit füreinander und das gemeinsame Spaßhaben fördern und stärken die Beziehung.
Das Konzept des Musikgartens überzeugte mich, und so absolvierte ich die Ausbildung zur Musikgartenlehrerin am Institut für elementare Musikerziehung "Ifem" in Hagen und Mainz. Seit Februar 2007 gebe ich Kurse im Musikgarten Ründeroth.